Erstes Fazit

Heute gibt es eine kurze Meldung von uns. Elena bekommt gerade Zähne und durch die ungewohnte Umgebung und die vielen neuen Eindrücke geht hier gerade nix ohne Mama, weswegen das Verfassen einen Blogeintrages gerade mehr als schwierig ist.

Wie haben wir die Umstellung verkraftet?

Als erstes muss ich sagen, dass es viel leichter war als befürchtet. Zum einem war die lange Reise überhaupt nicht schwierig, keine Genörgel und Gejammer, das lief alles ganz ruhig und friedlich. Wir hatten einige Leckereien und Beschäftgungsmöglichkeiten dabei und Elena war mit dem Stillen immer gut zufrieden. Der gebuchte Nachtflug war auf jeden Fall sehr passend, denn alle haben doch wenigstens ein paar Stunden geschlafen. Meine Reisübelkeit war dank Zintonakapsel zum aushalten. Um nix hatte ich mir mehr Sorgen gemacht als das ich die ganzen 16h mich übergebend und völlig unbrauchbar im Flugzeug dahinvegetieren würde.

  Die ersten Tage in Hanoi waren aber anstrengend, denn die 5h Unterschied und die extreme Hitze machten uns und vor allem den Kindern arg zu schaffen, so dass wir wirklich nur sehr lagsam angekommen sind. Daher sind wir auch einige Tage länger geblieben, wie wir es eigentlich vorhatten.

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Leben in Hanoi

Ein echtes Highlight, mit Kinder aber auch irre anstrengend. Sind unsere Kinder doch sehr viel Freiheit gewöhnt, kannst du sie hier nicht einfach mal allein gehen lassen. Bei dem verrückten und übermäßigem Verkehr waren wir eigentlich nur damit beschäftigt, keinen zu verlieren. Dennoch strömen  so viele Eindrücke auf dich ein, die du kaum verarbeiten kannst. Hier bin ich dann imer sehr dankbar für meine Reisetagebuch, in dem ich abends nochmal alles zusamenfasse.

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Wie gefällt es den Kindern?

Hier muss ich ehrlich sagen, dass es anfnags mitunter durchwachsen ist. Klar finden sie es toll keine Schule  zu haben, einen Strand direkt vor der Haustüre, aber das alles neu und anders ist, mussten auch sie erst verarbeiten, was teilweise mit goßem Frust und der ein oder anderern Streiterei einherging.  Auch Langeweile ist ein Thema und hier würde ich bei der nächsten Reise doch mehr Beschäftigungsmöglichkeiten mitnehmen. Gerade ein wenig Lego oder ein paar mehr Spiele wären doch von Vorteil gewesen. Bei Leonardo und Luca merken wir aeber die größten Unterschiede. Beide sind wieder viel ausgeglichener und zugänglicher als vorher. Leo lernt sogar freiwillig für Englisch. Auch die anderen Kinder fangen langsam an, sich sehr für die Sprache zu interessieren und bestellen im Restaurant kann mittlerweile sogar unser Luca. Momentan leben hier noch 2 andere Familien mit Kindern und da git es überhaupt keine Berührungsängste. Ich bin davon immer so begeistert. Auch sonst lernen wir viele Leute kennen und hier und da gibts ein nette Gespräch oder einen Tipp, das ist wirklich ganz toll.

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Essen

Während wir Erwachsenen uns mit der Vietnamesichen Küche auseinandersetzen und so ziemlich alles probieren, halten ich die Kinder doch eher an die westlichen Gerichte. Vegan ist dabei leider fast nix, so dass die Kinder hier auf jeden Fall Abstriche machen. Aber wir sind dennoch froh, dass wir bisher nur Fenistil und  Bepanthen aus der Reiseapotheke nutzen mussten:) Man muss auch sagen, dass es um Hanoi viel einfacher war an frisches Obst zu kommen als hier auf dem Land, unsere Babyananas vermissen wir zum Bespiel sehr:/ Da müssen wir uns noch ein paar Bezugsquellen erarbeiten.

Land und Leute

Also wir erleben die Vietnamesen als durchaus freundlich und hilfsbereit. Kaum hast du ein Problem, wird dir geholfen. Du stehst zum Beispiel am Supemarkt und fragst dich wie zum Tefel die Einheimischen ihren ganzen Einkauf auf den Roller packen.Währed du noch einen Plan im Kopf ausarbeitest, steht da schon ein netter Taxifahrer der dir hilft oder direkt ein Verkäufer der zur Not alles mit Klebeband (ja richtig gehört, mit Klebeband) auf deinen Roller klebt.  Was die Beförderung angeht, is hier nix unmöglich, ob Tv, aufgeblasener Pool  oder 5  Personen auf dem Roller- alles eine Frage der Sortierung. Dashaben wir schon  bei unserer Ankunft in Hanoi erleben dürfen: wir stehen am Flughafen und suchen nach einem großen Taxi, schnell wird uns klar, sowas gibt es hier nicht. Also steigen wir mitsamt unseres Gepäcks in einen Kleinwagen und ja das funktioniert, dank Klimaanlage hält man das übereinandersitzen sogar für den Weg von 15 min aus:D Was uns auch nch positiv ausfällt, Stress haben die Leute hier auch keinen, es geht viel ruhiger und entspannter zu als bei uns. Dasheißt zwar auch du sitzt manchmal eine halbe Stunde im Restaurant bevor dein Bestellung aufgenommen wird, aber das ist für uns ja kein Problem. Die Ruhe und Gelassenheit konnten wir schnell übernehmen.

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Etwas anstrengend für uns ist natürlich , das wir hier doppelt auffallen…einerseits wegen der 6 Kinder und dann natürlich wegen der blonden Haare und der Hellen Haut. So kann es durch aus vorkommen, dass eine Truppe kreischender Vietnamesen plötzlich das Interesse an jeglichen Atrraktionen der Tropfsteinhöhle verlieren uns allle nur noch ein Foto mir dir und deiner Familie will. Die fehlende Kommunationsmöglichkeit wird einfach damit ersetzt, das sie deine Kinder und dich in Position zerren und dir dann klar machen, wann du lächeln sollst. Manchmal ist das ja ganz witzig, aber wenn du das aller 10 Minute machen musst und die Kiner das nicht mehr wollen, dann wird das manchmal schon recht heftig.

Müll ist hier auch so ein Thema, da fehlt den Leuten da Bewusstsein, dass wir haben. Hier wird auch alles in Plastiktüten gepackt, das ist dermaßen schlimm. Bei einem Einlauf bekommst du locker 3-4 Plastiktüten, die wir mit dem Hinweis auf die Umwelt immer dankend ablehnen 😀

Unser Tag

Mittlerweile sind wir ja in Dong Hoi, direkt am Strand, an dem sich selten jemand aufhält. Hier muss es vor Kurzem irgendetwas gegeben haben, denn alle Tiere im Meer waren tod. Man tippt auf eine nahegelegene Stahlfabrik, aber genaues wurde nicht bekannt gegeben. ein Vietnamese teilte uns mit das darüber absolute Nachrichtensperre verhängt wurde. Dennoch gibt es hier 70% Einbruch des inländischen Tourismus. Mittlerweile wird hier aber wieer geangelt und man sieht auch Krabben und Fische im Wasser, so dass wir einfach so mutig sind trotzdem zu baden. Das tun wir meistens gleich in der Früh noch vor dem Frühstück, weil du es später am Strand nicht mehr aushalten kannst vor Hitze. Tagsüber sind wir im Garten oder im Pool und gegen Mittag gibts eine kleine Siesta. Am Abend gehts dann nochmal an den Strand, da finden sich dann auch vereinzelt  Einheimische. Gestern haben wir einen tollen Ausflug in 2 Tropfsteinhöhlen gemacht und waren den ganzen Tag unterwegs. Es war wunderschön, dafür gehen wir es heute ruhiger an.

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Der weitere Plan

wir wollen die nächsten Tage noch ein Stück weiter in den Süden. Noch ein paar Städte ansehen und im besten Fall auch noch das Mekong Delta. Aber wir machen das alles spontan wie es gerade geht.

Liebe Grüße

Sissy

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