Unser Leben ohne Schule/ Kindergarten

Unser Leben ohne Schule/ Kindergarten

Leben im Hier und Jetzt.

Hört sich irgendwie einfach an, ist es aber gar nicht. Zumindest kam mir das bis vor einiger Zeit noch so vor, als wir gestresst und völlig fremdbestimmt durch die Woche hasteten und irgendwie immer auf das viel zu kurze Wochenende warteten. Seit die Kinder nicht mehr in die Schule gehen und auch keinen Kindergarten mehr besuchen ist das Leben im Hier und Jetzt gar nicht mehr so schwer. Gerade auch in der Großfamilie in der so so viele Bedürfnisse aufeinandertreffen, lässt sich alles jetzt viel leichter machen und den Bedürfnissen viel leichter gerecht werden, weil wir nicht mehr so viel auf später verschieben müssen. Es gibt jetzt so viele Momente in denen ich einfach nur geniesen kann und weder an gestern noch an morgen denken muss. Slow Family -so heißt das Zauberwort oder auch Entschleunigung des Alltags- genau das ist es was wir jetzt leben. Es ist neulich auch ein Buch dazu erschienen. Eine Freundin meinte, ich bräucht das zwar nicht mehr, aber vielleicht ist es ja für jemanden von euch eine Anregung, denn ich habe im Freundeskreis nur positive Rückmeldungen dazu bekommen und wenn ich nicht schon so viele Bücher hätte, würde ich es mir auch noch kaufen: Slow-Family

Selbstbestimmtes Schlafen

Das selbstbestimmte Schlafen funktioniert bei uns auch super. Die Kinder sind seither ausgeglichener als früher, als ich sie immer viel zu früh aus dem Bett scheuchen musste. Auch ich bin ja eher keine Frühaufstehen und mir tut diese Stunde mehr Schlaf am Morgen richtig gut und ich gehe so viel entspannter durch den Tag. Oft höre ich Zweifel oder Sätze wie „meine Kinder würden nie freiwillig ins Bett gehen“. Ist das wirklich so? Ich kann nur für uns sprechen und sagen: Jedes Kind wird einmal müde und wenn das Bett ein Ort ist wo es sich wohlfühlt, dann wird es auch gern dahin gehen zum schlafen. Meine 3 großen Kinder gehen ganz selbstständig, bei den mittleren 2 Jungs (5 und 7) frage ich ob sie nicht müde sind und das wird dann mit Ja beantwortet und dann bringe ich sie ins Bett. Sie würden auch ganz allein gehen, aber ich habe die Erfahrung gemacht das es mit der Frage einfach besser klappt. Elena geht witzigerweise auch allein. Sie nimmt dann immer meine Hand und sagt DEI DEI und möchte, dass ich sie dann hoch ins Bett bringe. Meistens sind alle dann zwischen 21-21:30 im Bett und schlafen dann bis 8:00 Uhr.

Gemeinsamkeit

Auch die Hausarbeit erledigt sich ziemlich gut, eigentlich noch viel besser als vorher. Hatte ich sonst am Vormittag nur das kleinste Mädchen zu Hause, die dann natürlich nur auf mich fokussiert war, bin ich nicht wirklich zu viel gekommen.  Jetzt hat sie große Freude daran den Geschwistern zuzuschaun und so kann ich ganz bequem immer mal etwas erledigen. Durch die vielen Fahrten die wegfallen, können wir uns einfach viel mehr Zeit für alles nehmen und auch die Konkurrenz unter den Kindern hat deutlich abgenommen. Auch am gemeinsamen Kochen haben die Kinder großen Spaß und helfen gerne mit. Gerade auch der Große möchte mittlerweile sogar ab und zu schon allein kochen und das macht er richtig gut. Direkte Pflichten oder Aufgabenpläne gibt es bei uns auch nicht. Es findet sich eigentlich immer jemand der mir hier und da zur Hand geht.

Vertrauen

Ich bin wirklich sehr glücklich, wenn ich sehe wie die Kinder wieder richtig aufblühen und ihr eigenen Träume und Ideen verfolgen. Wie sie wieder stundenlang spielen und völlig in einer Tätigkeit aufgehen können. Auch der große Sohn ist ein völlig anderer (oder besser gesagt wieder er selber) geworden. Waren da vor einem Jahr noch ganz viel Wut, Verzweiflung und Angst, dann sehe ich jetzt wieder ein Kind was mit sich im Reinen ist…allerdings nach wie vor mit strikter Ablehnung gegen das schulische Lernen. Während die anderen Kinder ihre Schulbücher immer mal zur Hand nehmen um darin etwas zu machen, würde Leonardo das nicht im Traum einfallen. Allerdings nutzt er mittlerweile das Internet um Themen nachzuforschen die ihn interessieren. Auch You Tube Viedeos konnten ihm die Freunde an Mathematik in Ansätzen wieder nahe bringen. Aber hier ist noch ganz viel Geduld notwendig, aber die ersten Schritte sind gemacht und diese absolute Verweigerung löst sich langsam auf. Sobald manche Dinge für ihn wichtig werden, bin ich mir sicher das er auch einen Zugang  finden wird. Es zeigt sich auch hier, dass unser Vertrauen in die Kinder das größte Geschenk ist was wir ihnen machen können. Sie gehen ihren Weg und wir werden sie dabei begleiten.

Raus in die Natur

Auch dafür haben wir wieder viel mehr Zeit und wir verbringen wirklich viel Zeit im Wald oder auch am Inn, da werden dann Burgen und Höhlen gebaut, Tannzapfen oder Moos gesammelt, im Bach geplanscht, Pilze gesucht, Picknick gemacht, Tee aus Thermoskannen getrunken. Egal wie schlecht die Stimmung manchmal ist, nach einem Besuch draußen sind alle wieder geerdet und zufrieden. Auch Elena stapft wirklich gern über den weichen Waldboden und wer braucht schon Kinder oder Kleinkindturnen? Im Wald kann man seine Motorik auch ganz wunderbar trainieren. Es ist immer ganz wunderbar die kleine Maus zu beobachten wie sie den Großen nacheineifert und wie selbstbewusst sie über Äste und Baumstümpfe klettert. Ihr Körperbewusstsein erstaunt mich immer wieder und es ist schön die Kinder einfach Kinder sein zu lassen. In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Woche. Wir bekommen morgen Besuch von der Oma und da stehen dann einige Sachen auf dem Plan.

Liebe Grüße

Sissy

Wie ich zum Langzeitstillen kam…

Wie ich zum Langzeitstillen kam…

Nach bereits 5 Kindern blickte ich auf 5 wundervolle Stillgeschichten zurück. Nicht einmal hatte ich in all den Stilljahren eine Brustentzündung oder Ähnliches. Auch Stillprobleme kenne ich nicht. Bei uns hat das quasi immer vom ersten Tag super funktioniert. Sicher gab es in den Wachstumsphasen immer mal auch harte Zeiten in denen sich der Milchbedarf erst einmal wieder anpassen musste, aber auch die haben wir immer gut gemeistert. Mit viel Stilltee und noch mehr Geduld haben wir durchgehalten und uns nicht vom Umfeld verunsichern lassen.

Etwas schwieriger wurde es mit dem Nicht-verunsichern-lassen dann als die Kinder eben nicht wie üblich mit 6 Monaten anfingen zu essen. Aber auch da haben wir gelernt einfach kein großes Aufheben drumherum zu machen und es beim Kinderarzt einfach nicht anzusprechen. Wir haben also 9-10 Monate voll gestillt, bis die Kinder wirklich von ganz allein anfingen zu essen. Wir haben dabei auch keinen Brei gefüttert, sondern immer stückiges Essen angeboten, so dass die Kinder sich selbst die Welt des Essens mit allen Sinnen erschließen konnten. Angefangen hat das meist mit Apfel und Gurkenstücken und gedünstetem Gemüse wie Karotte, Brokkoli und Kartoffeln. Auch Nudeln standen immer Hoch im Kurs.  Zum Trinken gab es weiter Muttermilch, so dass wir tatsächlich nie eine Flasche hatten, sondern dann direkt mit 13 Monaten auf Becher oder Gläser umgestiegen sind.  Damit begann dann auch immer das Abstillen, welches von den Kindern ausging. So haben sich eigentlich alle zwischen 14-16 Monaten komplett abgestillt. Ich fand das ehrlich immer eine sehr angenehmen Zeitpunkt und war dann auch ehrlich froh meinen Körper wieder für mich zu haben. Zum Thema Langzeitstillen war ich bisher weder positiv noch negativ eingestellt, hätte mir das aber für uns eigentlich nicht wirklich vorstellen können…

Doch dann kam Elena…

Elena war auch wieder ein ganz umkompliziertes Stillkind. Leider hatte ich bei ihr trotzdem kurz nach der Geburt einen heftigen Milchstau und das gepaart mit Nachwehen war wirklich fast unerträglich (Jede Mehrfach-Mutti weiß wovon ich spreche;) ) Aber mit guter Kühlung und Homöopathie haben wir das schnell wieder hinbekommen. Das erste halbe Jahr lief super und Elena hat nachts ganz toll geschlafen. Mit 6 Monaten wandelte sich das von heute auf Morgen und  wir stillen seither 5-6 Mal JEDE Nacht. Das zehrt mittlerweile ganz schön. Auch bei Elena haben wir nach dem alle Breireifezeichen vorhanden waren, immer wieder Fingerfood angeboten, doch trotz großem Interesse hat sie nie wirklich begonnen zu essen. Immer mal wieder sehr kleine Mengen ja, aber noch heute sind wir von einer ersetzen Mahlzeit weit entfernt. Das Einzige was wirklich geht ist Obst, am liebsten Beeren. In aller Sorge haben wir natürlich dann auch mal Brei probiert, doch auch der interessiert sie nicht wirklich.

In Vietnam hat Elena sich dann auch noch von ihrem Schnuller verabschiedet, was heißt, dass sie nicht mal mehr zur Beruhigung etwas anderes nimmt also die Brust. Das heißt Einschlafen und Beruhigung gehen nur noch mit Mama. Zu Hause ist das ja noch weitestgehend in Ordnung, in der Praxis außerhalb der eigenen 4 Wände ist da mittlerweile echte Taktik nötig. Denn wenn Elena trinken will, dann bitte auch sofort. Ihre Frustrationstoleranz um eventuell einen Einkauf fertig zu bekommen ist da gleich NULL. Und immer und überall stillbereit zu sein kann ganz schön herausfordernd sein, vor allem wenn man noch mit ein paar mehr Kindern unterwegs ist. Zum Glück hilft mittlerweile auch manchmal noch ein Quetschi für ein paar Minuten Ablenkung, das ist nun immer mein Begleiter 😉

Oft werde ich gefragt warum ich mir das antue und ob ich nicht endlich mal durchgreifen will indem ich ihr die Brust einfach verweigere und sie damit zum Essen zwinge. NEIN das werde ich nicht tun. Elena geht es gut und sie entwickelt sich super. Sie wächst und nimmt zu, so dass ich vom Körperlichen bei ihr keine Notwendigkeit sofort was unternehmen zu müssen und ich zwingen an sich schonmal gar nicht gut finde. Ich habe selber viele Jahre an einer Essstörung gelitten und das möchte ich meinen Kindern möglichst ersparen. Ihr Saugbedürfnis scheint einfach noch ziemlich groß zu sein und dieses zu erfüllen bis es für sie abgeschlossen ist, ist mir einfach wichtig. Ich möchte ihr das Gefühl nicht aberziehen, zu wissen was gut für sie ist und ihr Vertrauen in mich zerstören.

Das Stillen auch über das erste Jahr hinaus sinnvoll ist, ist ja kein Geheimnnis und wird sogar durch die WHO bestätigt. Ich werde meiner kleinen Prinzessin also das Vertrauen schenken und weiterstillen und ich bin gespannt wie lang es diesmal dauern wird.  Ich gebe zu, Stillen war und ist für wichtig, aber auch wenn ich viele Momente davon genieße, bin ich dennoch ehrlich, dass es auch Zeitpunkte gibt in denen ich es nicht so toll finde. Ich stelle auch immer wieder fest, das man immer komischer angeschaut wird, wenn man in der Öffentlichkeit größere Kinder stillt. Nun bin ich nach 6 Kindern zwar relativ abgehärtet, aber dennoch empfinde ich das Stillen eher als etwas Intimes was ich an sich lieber nicht in der Öffentlichkeit mache. Natürlich muss Elena nicht hungern und was muss, dass muss natürlich, aber mögen muss man es ja dennoch nicht.

Liebe Grüße

Sissy

Liebster Award 11 Fragen -11 Antworten

Liebster Award 11 Fragen -11 Antworten

Ich wurde von der lieben Jenny von http://berggeschwister.de eingeladen an diesem Award teilzunehmen. Vielen Dank das du dabei an uns gedacht hast, das freut mich sehr. Hier meine 11 Antorten:

1.Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich bin vor einigen Jahren über das Nähen zum bloggen gekommen. Der Austausch und die vielen Tipps und Inspirationen die es in den vielen Blogs gab, haben mich dann letztlich auch dazu motiviert einen eigenen Blog zu starten. Irgendwann blieb für das nähen immer weniger Zeit und so hat sich mein Blog irgendwann zum Familienblog entwickelt.

2.Was fällt dir beim bloggen am schwersten?

Ehrlich gesagt ist es einfach nur Zeit zu finden in der ich den Kopf und auch die nötigen Minuten frei habe um meine Ideen und Artikel umzusetzen. Meine Minimädchen braucht mich eigentlich IMMER. Momentan geht einfach nix ohne Mama und wenn ich dann abends halb 10 Feierabend habe, dann hole ich selten noch den Laptop heraus.

3.Vermisst du etwas aus der kinderfreien Zeit?

Am meisten vermisse ich einfach mal richtig Zeit für etwas zu haben. Bei mir läuft ja das meiste irgendwie nebenbei. Auch Zeit um zu lesen oder einfach mal einen Sport zu machen wären klasse.  Exklusive Zeit mit dem Liebsten wäre mal ganz schön, die man denn eben mal in einem netten Cafe oder mal außer Haus verbringen kann.

4.Was ist deine größte „Erkenntnis“ seit du Kinder hast?

Das Größte und Wichtigste was wir unseren Kindern mitgeben können ist Ihnen Vetrauen in ihre Fähigkeiten zu schenken. Die so anzunehmen wie sie sind und sie enfach nur zu begleiten anstatt sie nach unseren Wünschen zu formen. Auch achtsam mit sich selber sein ist ein ganz wichtiges Thema, denn nur so kann ich als Mama 100% geben. Wir leben ja bedürfnisorientiert und ich habe gelernt wie wichtig es ist, diese Bedürfnisse von Kindern ernstzunehmen und auch zu erfüllen, denn nur so können sie Vertrauen in sich selber entwickeln.

5.Wie wichtig sind euch und euren Kindern Rituale?

Rituale sind bei uns nicht ganz so wichtig und eigentlich passen wir unsere Abläufe meistens flexibel an die Bedürfnisse an. Wichtig sind uns aber das gemeinsame Essen und kochen, die Sonntags-Pizza, das Vorlesen am Abend und Mittags gönnen wir uns nach Möglichkeit eine kleine Pause. Rituell geht es bei uns nur an Weihnachten und den Geburtstagen zu und da genießen wir das dann auch so richtig.

6.Was möchtest du noch erreichen in deinem Leben?

Die beiden größten Dinge die ich immer erreichen wollte waren eine große Familie zu haben und ein Studium zu absolvieren und beides habe ich auch geschafft, was mich mit unheimlich großer Dankbarkeit erfüllt. Für die Zukunft möchte ich gern so frei und unabhängig wie möglich leben. Die ersten Schritte in diese Richtung sind wir ja bereits gegangen. Ganz wichtig ist für mich auch meine Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen die Wurzeln geben, die sie dafür brauchen. Das sie einfach sie selber sein können mit ihren eigenen Ideen und Gedanken und nicht durch unser System in eine Schiene gepresst werden müssen.

Außerdem reise ich total gern und lerne fremde Länder und Kulturen kennen. Daher möchte ich noch ganz viel von der Welt sehen.

7.Gibt es etwas, dass du immer schon tun wolltest, dich aber bisher nicht getraut hast?

Fallschirmspringen.

8.Wie verbringst du oder ihr den Abend, wenn die Kinder im Bett sind?

Da wir ja keinen Tv haben verbringen wir unsere Abend immer ganz unterschiedlich. Mal hören wir Hörbuch, oder wir lesen gemeinsam ein Buch oder sitzen im Sommer draußen an unserer Feuerstelle und schmieden Pläne für die Zukunft. Wenn ich allein bin stricke ich meisten oder lese mich durch einige Blogs. Hin und wieder schaun wir uns auch gemeinsam einen Film an.

9.Was lässt deinen Geduldsfaden reißen?

Mich bringt eigentlich nix mehr aus der Ruhe. Im Zweifel atme ich kurz durch, überlege kurz und handel dann erst.

10.Was würdest du werdenden Eltern mit auf den Weg geben?

Du kannst deine Kinder nicht verwöhnen. Gib ihnen alle Liebe die du hast und höre auch dein Bauchgefühl. Es ist unheimlich wichtig auf die Bedürfnisse von kleinen Kindern einzugehen und diese auch zu befriedigen, denn nur so können sie ein Grundvertrauen in sich und die Welt gewinnen und eine Bindung aufbauen. Das sind absolue Grundvoraussetzungen für das Selbstvertrauen. Dazu habe ich auch noch 3 Buchempfehlungen. Ganz wichtig war in meinem Alltag auch immer eine Tragehilfe/Tragetuch, das hat uns das Leben eigentlich jeden Tag erleichtert. Also bevor man in die 100. Spieluhr oder eine elektrische Babywippe investiert, dann würde ich euch empfehlen lieber eine Trageberatung zu machen.

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11.Wer ist deine größte Inspiration?

Ich habe nicht DIE Inspiration. Meine Kinder stehen aber dabei wohl an großer Stelle, denn vieles kam und kommt durch sie. Viele Anregungen und neue Ideen kommen auch von diversen Blogs die ich lese oder aus einigen FB Gruppen oder Gesprächen mit Gleichgesinnten.  Themen für uns sind dabei das Freie Lernen, Freies Leben, Nachhaltigkeit, das bedürfnisorientierte/unerzogene Elternsein und die vegane Ernährung.

Meine 11 Fragen sind:

  1. Inwiefern bereichert das Bloggen dein Leben?
  2. Was bedeutet dein Bloggername und wie bist du darauf gekommen?
  3. Wie würde dich deine beste Freundin in 2-3 Sätzen beschreiben?
  4. Gibt es ein Buch welches dein Leben in irgendeiner Form beeinflusst hat? Wenn ja welches?
  5. Was sind die größten Herausforderungen in einem Leben mit Kindern für dich?
  6. Was würdest du in deinem Leben ändern, wenn du könntest?
  7. Was tust du am liebsten in deiner kinderfreien Zeit?
  8. Welche Überlebensstrategien hast du für schwierige Zeiten?
  9. Worüber kannst du dich so richtig aufregen?
  10. Welcher Erinnerungen hast du an deine Schulzeit?
  11. Welchen großen Traum willst du dir unbedingt noch erfüllen?

Ich nominiere: Alicja von http://wiktoriaslife.com

Alexandra von http://regesleben.blogspot.com

Claudia von http://Abenteuerhausundkind.wordpress.com

Mandy von http://gemeinsamfreileben.de

Falls noch jemand Lust hat mitzumachen, darf er das natürlich!

 

Hier nochmal der „Leitfaden“:

  1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat, in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Blog Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.
  6. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster-Award Blog Artikel.

Vietnam Ben En Nationalpark

Vietnam Ben En Nationalpark

Wir haben heute einen Ausflug in den Ben En  Nationalpark gemacht. Dazu sind wir erstmal ca 1,5h Stunden mit dem Taxi unterwegs gewesen bis sich uns dieses tolle Bild bot. Richtig richtig schön war es dort. Die laue Brise tat bei den Temperaturen richtig gut und es lies sich gut aushalten. Elena hatte im Taxi geschlafen und war zum Glück guter Dinge. Auch die anderen Kinder waren gut drauf, womit solche Unternehmungen ja immer steigen oder fallen.DSC03971

Gleich am Eingang gab es ein kleines Naturkundemuseum, welches aber nur ein etwas größerer Raum war. Es war von den Präparaten auch ziemlich schlecht, dafür musste man allerdings auch keinen Eintritt bezahlen. Die Kinder und vor allem Elena fanden es dennoch toll.

                                      DSC03977 DSC03972

Danach konnten wir zwischen 2 Varianten wählen, entweder eine Rundfahrt (17€) oder eine Fahrt auf eine der Inseln (15€) auf der wir dann allein bleiben konnten und wir per Anruf wieder abgeholt wurden. Wir haben uns für die 2. Variante entschieden, denn nur auf dem Boot sitzen war uns nix. Es war spannend einmal über so eine tolle Insel zu laufen, aber auch ganz schön abenteuerlich. Der Rundwag war zwischen 3,8 und 5km lang, genau kann ich es nicht sagen, denn wir bekamen verschiedene Informationen. Und was solche Angaben angeht, da muss man bei den Vietnamesen immer vorsichtig sein. 4Stunden sind wir über die Insel und durch den Dschungel gewandert und es war ein wundervolles Erlebnis. Wir haben riesige Spinnen, meterhohen Bambus und wunderschöne Schmetterlinge gesehen. Baden wurde uns leider untersagt, dabei war das Wasser soo schön warm. Unser Taxifahrer hat uns begleitet, war dann aber mittendrin auf einmal verschwunden, wir haben dann auf ihn gewartet und er war derweil mit irgendeinem Boot wieder zurückgefahren, was uns dann der Mann vom Boot mitteilte als wir ihn anriefen uns zu holen. Reden konnten wir nicht mit ihm, denn Englisch sprach er nicht. Das war dann mittendrin nicht ganz so witzig, aber es hat uns noch ein paar ruhige Momente des Geniesens verschafft. Leider gab es diesmal überhaupt keine Möglichkeit was zu Essen und wir hatten nix dabei, weil es hier wirklich an jeder Ecke eigentlich etwas gibt. Das Gute daran war allerdings, dass der ganze Park und auch die Insel fast menschenleer waren. Keine Touristen und nur eine handvoll Angestellte. Daher blieb uns diesmal das ewige „Wir-wollen-ein-Foto-mit-euch“ erspart.
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DSC03978         Auf dem Bild sieht die    Spinne gar nicht so groß aus,

in Wirklichkeit ist sie so große wie eine Erwachsenenhand.DSC04012DSC03984

DSC03992Auf dem Boot war es richtig schön, die tolle Landschaft und diese laue Wind. Ich bin ja tatsächlich jemand der eher grün vom Bootfahren wird, aber diesmal überhaupt nicht. Auf der Insel hätte man auch ein kleines Lagerfeuer machen können und sich sogar ein kleines Häuschen mieten für eine Übernachtung. Das wäre sicher nochmal spannender gewesen, aber für 6 Kinder waren die Häuschen nicht ausgelegt. Leider waren diese auch nicht mehr im tollsten Zustand, aber nunja. Für uns hieß es dann wieder mit dem Boot zurück und auch so nehmen wir ganz tolle Eindrücke mit. Auch die Taxifahrt nach Hause war wieder ein Erlebnis für sich. Der Verkehr und die Fahrweise hier sind immer wieder strange. Besondere Highlights diesmal : 2 Erwachene auf einem Moped + Boobycar + Fahrrad und das Zweite war ein Moped mit einem Stahlgestellanhänger auf dem ein Bett drauf gespannt war 😀

Liebe Grüße

Sissy

15 Monate Elena Marlene

15 Monate Elena Marlene

So lang bist du nun schon bei uns und machst unser Leben bunter und auch wenn du schon einen gut vorbereiteten Weg betrittst, lehrst du uns wieder ganz neue Dinge und es ist eine spannende Reise.

tragen            kuscheln

lachen  beobachten trösten

  toben laufen baden

entdecken

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Vor allem das Stillen ist mir dir so ganz anders, mit 15 Monaten waren alle anderen Kinder bereits dem Abstillen nahe, aber dir ist deine Milch wohl genug. Zwar probierst du hin und wieder von unserem Essen, aber nach 1-2 Bissen hast du dann auch wieder genug. Nur Obst geht eigentlich immer und wird auch in größeren Mengen genossen. Hin und wieder frage ich mich, ob das noch gut ist, aber du sollst deine Zeit bekommen die du brauchst. Ich kann dir die Nahrung ja nur immer wieder anbieten.

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Ein wichtigen Lernfaktor bieten natürlich auch deine Geschwister, die immer ganz genau beobachtet werden. In einem ruhigen Moment versuchst du dann genau das gleiche nachzumachen. Du liebst es Kuckuck zu spielen und weist genau was du willst. Das kannst du auch ganz laut kundtun. Ohne Mama geht sowieso gar nix, aus ihrem Blickfeld verschwinden, wird sofort mit lautstarken Protest beantwortet. Auch das Schlafen funktioniert gerade nur mit Mama.

diese Bild mag ich besonders gern

 

Mit dem Sprechen hast du es nicht so eilig, wieso auch, Mama und Papa verstehen ja auch so was du willst:D Nach jeder großen oder kleinen Entdeckungstour, kommst du immer erstmal eine große Runde kuscheln, denn du bist wirklich ein richtiges Kuschelkind. Auch Tragen steht immernoch hoch im Kurs und auch 38°C halten dich nicht davon ab. Auch wenn es bei den Temperaturen manchmal schwer ist zu geniesen, ist es doch toll dich zufrieden zu sehen.

Eine weitere große Liebe ist das Wasser, kaum findest du irgendwo welches, musst du hinein, auch gleich mit Windel und Kleidung. Stundenlang kannst du darin herumplätschern und es umschütten und verteilen und es macht so viel Freude dir dabei zuzusehen wie du ganz darin aufgehst und plötzlich alles andere um dich herum egal wird.

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Gerade befinden wir uns wohl im 9.Sprung-Prinzipien und den merken wir auch besonders:D Im Link wird dieser Sprung besonders schön referiert. Es lohnt sich ihn dort nachzulesen! So kämpfen wir hier auch mit dem ein oder anderen Wutanfall, wenn etwas nicht so geht, wie sie sich das vorgestellt hat. Ganz empfindlich reagiert sie da auf Essen oder Trinken. So bald jemand etwas davon in der Hand hat, muss Elena das auch haben (wenn auch zum herummatschen und nicht zum Essen). Die größte Herausforderung ist aber tatsächlich, dass rein gar nix ohne mich geht. Hin und wieder mal den Papa schicken zu können, der das Zubettbringen übernimmt wäre gerade ein Segen, ich glaube ihr versteht was ich meine? Oder etwas weniger anspruchsvoll – auch einfach mal in Ruhe auf Toilette oder unter die Dusche gehen wären nicht schlecht. In diesem Sinne sage ich Gute Nacht, denn das kleine Mädchen steht hier neben mir und wartet auf mich….

Liebe Grüße

Sissy

Gedanken zum „auf Reisen sein“

Gedanken zum „auf Reisen sein“

wir sind nun fast 2 Monate unterwegs und das mit vielen Hoch und Tiefs. Alles in allem empfinde ich das immernoch als ein großes Geschenk und definitv als eine Aufgabe an der man wächst. Wir haben viele tolle Sachen erlebt, ganz bezaubernde Menschen kennengelernt und sind mittlerweile angekommen im Leben ohne “ ich muss jetzt das und jenes“. Wir haben in Hostels, Hotels und jetzt im Haus residiert, sind mit Flugzeug, Zug, Bus, Taxi und Moped unterwegs gewesen und haben die Vor-und Nachteile eines jeden kennengelernt.

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7h im Zug auf der Holzbank 😀

Ich muss aber auch sagen, dass es als Großfamilie ganz schön anstrengend ist. Das fängt schon einmal bei der Zimmersuche an. In vielen Blogs und DigitalNomads- Beiträgen habe ich von Minimalismus und wunderschönem harmonischen Familienalltag gelesen, in dem alles einfach nur toll ist. Für uns hat sich das teilweise gar nicht toll angefühlt. Das größte Problem war denke ich der Platz, denn wir sind nunmal mehrere Zimmer  und einen Garten gewöhnt. Unser Zu Hause ist einfach eine absolute Ja-Umgebung für die Kinder. Das getauscht gegen ein Familienzimmer oder mehrere Hotelzimmer ist schon eine Herausforderung. Eine die ich glaube ich nicht nochmal brauche und da spreche ich nicht nur für mich. Wir Eltern in getrennten Zimmern oder inmitten von 6 Kindern und eigentlich noch weniger Zeit  zusammen zu zweit als zu Hause. Auch ist man hier einfach 24h gefordert und es gab eher selten Momente in denen man nur entspannt war, weil man immer aufpassen muss das nix passiert. Dazu kam, dass Elena plötzlich 14 Zähne bekommen hat und dementsprechend viel Aufmerksamkeit brauchte.

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Wir merken seitdem wir jetzt ein Haus gemietet haben, dass es für alle wieder viel besser passt. Aber auch das ist hier in Vietnam nicht leicht überhaupt etwas passendes für so viele Leute zu finden. Agoda und Co kannst du gleich komplett vergessen, wir haben uns hier tatsächlich durchgefragt. Und auch das war eigentlich nur mit viel Glück möglich, da wir eine der wenigen Personen kennengelernt haben, die gut englisch spricht und so lieb war uns zu helfen. Wir waren schon knapp davor aufzugeben und wieder nach Hause zu fliegen.

Ich bin ja eigentlich immer diejenige, die zu Hause raus will und reisen möchte und jetzt bin ich die, mit dem größten Heimweh. Verrückt oder? Aber ich vermisse mein zu Hause in dem alles auf uns eingerichtet ist und vor allem meine Küche. Ich träume tatsächlich schon davon wieder zu kochen und zu backen, etwas das mich am Ende zu Hause wirklich nur noch genervt hat. Ich sehe auch, dass man sich hier auch mit viel weniger versorgen kann und schätze auf jeden Fall mehr, was wir zu Hause haben. Hier punkten natürlich die vielen tollen reifen Früchte, die wie so niemals zu Hause bekommen und wovon wir täglich eine Menge verdrücken. Auch haben wir uns durch einige vietnamesiche Gerichte getestet, aber festgestellt, dass diese sehr fleischlastig ist und das ist nunmal nicht unseres. Auch ein Besuch am Markt lässt uns erschaudern, dort hängen gebratene Hunde und Katzen, Käfige vollgestopft mit noch lebenden Geflügel und auch Enten liegen da am Warentisch mit zusammengebundenen Füßen. Boar ich sage euch, diesen Anblick kann ich nicht ertragen und auch nicht vergessen 🙁 Als die dann noch kamen und meine Kinder tätscheln wollten, da war es bei uns echt vorbei. Jetzt muss Ralf allein zum Markt, ich kann das nicht nochmal haben.

Unser Plan ganz Vietnam komplett zu bereisen den ich doch irgendwie im Hinterkopf hatte, ist auch nicht aufgegangen. Wenn du wirklich 4-5 Monate unterwegs bist, dann kannst du mit 6 Kindern nicht wirklich alle paar Tage weiterziehen. Du brauchst Zeit irgendwo anzukommen und auch einfach mal eine Umgebung in der du weißt wo du etwas herbekommst. Hier gehst du näcmlich nicht mal eben in den Supermarkt und bekommst alles was du willst, hier gehst du auf den Markt und suchst die restlichen Dinge in gefühlten 50 Geschäften zusammen. So ist es bei 5 Stationen geblieben und das ist auch in Ordnung so.

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Nghi son – hinter unserem Hotel

Einen großen Fehler den wir gemacht haben, wir haben glaube ich tatsächlich zu minimalistisch gepackt. Aus unseren Erfahrungen bisher, würde ich auf jeden Fall mehr Spielzeug mitnehmen. Für Elena bekommst du hier nur gruseliges Plastikspielzeug, welches schon von weiten nach BPA stinkt und auch an Spielen oder änlichem ist hier schwer etwas aufzutreiben. Da vermisse ich so sehr unsere tollen Grimm und Holztigersachen und ärgere mich so, nicht doch einiges davon eingepackt zu haben. Bezahlt gemacht hat sich aber in jedem Fall der kindle für die Kinder – der ist täglich in Gebrauch:D

Momentan könnte ich mir nicht vorstellen dauerhaft so unterwegs zu sein, aber wir haben fürs nächste Mal auf jeden Fall eine Menge gelernt und wissen was wir anders machen würden.  Vielleicht werden wir es mit einem Wohnmobil probieren zu reisen, da hat man zumindest so ein wenig ein zu Hause und so Sachen wie Fahrräder und Spielsachen dabei.

Liebe Grüße

Sissy

Darf man heute noch Hausfrau sein?

Darf man heute noch Hausfrau sein?

Diese Frage stellt die liebe Sonja in ihrer Blogparadeund hier gibt es meinen Beitrag dazu:

Als Mutter von 6 Kindern und Hausfrau kann ich nur berichten, dass ich eher weniger Probleme damit habe schief angeschaut zu werden, wenn ich sage, dass ich nur Hausfrau bin. Lange Zeit war ich nebenbei ja auch noch Studentin und das rief dann eher Erstaunen hervor, da mein Mann oft außer Haus ist und ich auch keine Familie in der Nähe habe.  Mit 6 Kindern und dem kleinsten Kind, dass gerade 1 Jahr ist, scheint das also  in Ordnung zu sein keiner Tätigkeit nachzugehen.

Prinzipiell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es eigentlich egal ist, was und wie du es machst, es wird immer genügend Menschen und auch andere Mütter geben, die deinen Weg kritisieren. Also kannst du nur verlieren, oder auch gewinnen, wenn du dich einfach frei machst von den Meinungen der anderen und hinter dem stehst was du möchtest.

Nun bin ich persönlich dennoch der Meinung, dass eine Mama die ersten Jahre auf jeden Fall zu ihrem Kind gehört und finde die Entwicklungen, dass immer mehr Mütter immer früher ihre Kinder fremdbetreuen lassen eher weniger gut. Die ersten Jahre sind einfach enorm wichtig für die spätere Entwicklung und eine gesunde Bindung und eine Kinderkrippe kann den Bedürfnissen eines Kleinkindes bis auf wenige Ausnahmen nicht gerecht werden. Aus Sicht meines Studiums habe ich gelernt, das die frühe Fremdbetreuung zwar nicht zwangsläufig schadet, sie aber wohl das Risiko für psyschiche Schäden erhöht. Dies gilt natürlich nicht für qualitativ hochwertige Betreuung, die eine Bindung ermöglicht. Es gibt aber keinen Beleg dafür, dass Kleinkinder unter 3 Jahren von einem Krippenbesuch profitieren. Klar unsere Gesellschaft und der Staat wollen uns Frauen lieber im Job sehen, so können die Kinder schnell nach ihrem Vorbild und systemdienlich erzogen werden und wir Frauen bringen mehr Steuern und haben weniger Zeit das System zu hinterfragen. Aber tut das denn Müttern und den Kindern wirklich gut? Ich finde nicht. Ich habe die letzten 11 Jahre zu Hause verbracht – als Mutter und als (Fern-)Studentin – und ich würde es wieder so machen.

Ist man als Hausfrau weniger wert?

„Du bist nur Hausfrau und lässt dich von deinem Mann finanzieren?“ wer kennt diese oder ähnliche degradierend anmutende Fragen nicht im Zusammenhang mit der Frage um das Hausfrauendasein? In unserem Fall verdient der Papa das Familieneinkommen, aber ich bin deswegen nicht weniger wert und ich fühle mich auch nicht „ausgehalten“, denn ich verfüge über UNSER Geld genau so wie er. Schließlich halte ich ihm für seine Karriere den Rücken frei und würde ich darauf bestehen auch zu arbeiten, dann müsste er ordentlich zurückstecken. Wir haben uns also auf dieses Modell geeinigt, weil wir BEIDE wollen, dass unsere Kinder zu Hause immer einen Ansprechpartner haben. Und da ich nun mal stille, ist der Part zu Hause der meine. Und der ist sicher nicht leichter als der meines Mannes. Für ihn gibt es Feierabend, Urlaub, Krankenschein, freie Tage – für mich gibt es nichts dergleichen. Jede Mutter weis, ein Kind ist ein 24h Job und mit 6 Kindern wäre er auch ein 30h Job, wenn der Tag 30 h hätte. Kochen, Putzen, Waschen, Einaufen, Rasenmähen, Unkraut jähten, Kuchen für Basare backen, Taxifahrten…..eine endlose Liste an Dingen die täglich erledigt werden wollen, neben der eigentlichen Betreuung der Kinder sind in meinen Augen nicht weniger wert. Einer arbeitet – einer bleibt zu Hause ist ein Modell auf das man sich als Paar geeinigt hat und beide tragen alle damit verbundenen Vor- und Nachteile gemeinsam. Mit fauler Hausmutti hat das rein gar nichts zu tun.

Bin ich glücklich als Hausfrau?

Diese Frage ist für mich persönlich schwierig. Manchmal fehlt mir ein wenig Raum für mich. Ein Anspruch der ein Job mit sich bringt, mal eine andere Herausforderung als immer „nur“ Kinder. Als ich für mein Studium allerdings ein Prakikum machte und Vollzeit aus dem Haus war, wurde mir schnell klar, das geht gar nicht. So habe ich mich mit meiner Rolle zu Hause zu hause noch mehr angefreundet. Ich weis einfach das es so besser läuft und bin gerne bereit noch ein paar Jahre so weiter zu machen und meine berufliche Selbstverwirklichung hinten an zu stellen zum Wohle meiner Kinder. Schließlich gibt es soviele tolle Momente in meinem Leben, so viel Liebe von den Kindern und ich bin einfach bei allem nah dabei und sehe wie gut das den Kindern tut.  Hätte ich eine Oma oder eine tolle Babysittern zur Verfügung würde ich auch gern mal en paar Stunden die Woche drauf zurückgreifen – das gebe ich zu. Halbtags arbeiten oder von zu Hause aus ist auf jeden Fall ein Ziel das ich gern verwirklichen möchte.

Wenn der Mann mich verlässt….

davor und der damit einhergehenden finanziellen Situation haben viele Angst. Ich allerdings weniger, weil ich tatsächlich nicht davon ausgehe. Mir bleiben dann  immerhin das Haus, mein Auto und mein Studienabschluss. Derzeit bin ich noch in Karenz und für den Fall der Fälle muss dann eine Lösung her und ich bin sicher, dass sich die dann auch finden lässt – und dann vermutlich auch nicht mehr als Hausfrau. Ich gehe eher positiv an die Sachen und stecke nicht den Kopf schon vorher in den Sand. Und mein Kind mit 1 Jahr in eine Krippe stecken – nur weil mein Mann mich vielleicht verlassen könnte? So möchte ich mein/unser Leben nicht planen. Langfristig zu planen ist heute sowieso nur noch bedingt möglich, ob ich mal Rente bekomme ist auch mehr als fraglich – daher versuchen wir immer aus der aktuellen Situation das Beste zu machen und auch im Moment zu leben.

Ich weiß, dass wir priviligiert sind uns zu entscheiden wie wir das mit dem Arbeiten und Daheimbleiben arrangieren wollen und auch das diese Freiheit nicht jeder Familie offensteht. Für den Fall der Trennung sollte auch dringend der Staat etwas für die Alleinerziehenden tun, denn für sie ist die Situation wirklich oft sehr bescheiden. Hier gehört dringend eine Steuerentlastung her und wie ich finde sollten auch die Unterhaltspflichtigen stärker in die Pflicht genommen werden und der Unterhalt gehört bezahlt. Das es hier soo viele Schlupflöcher gibt, finde ich unverantwortlich und ein Problem das dringend geregelt gehört. Solche Überlegungen finde ich viel sinnvoller als immer frühere und längere Fremdbetreuung oder die Degradierung der Hausfrauen.

Also das Hausfrauendasein hat für mich in jedem Fall eine Berechtigung! Kinder großzuziehen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft und jede Frau die sich dieser Aufgabe voll und ganz widmen will, verdient  Respekt und Anerkennung. Vielleicht sollten wir schon beim Namen anfangen und den negativ besetzten Begriff durch einen neuen ersetzen, mit Familienmanagerin zum Beispiel, trifft den Aufgabenpool doch viel besser. (beim Hausmeister hat das ja auch geklappt 😉 )Am Ende muss und sollte auch jede Frau/Familie die Wahl haben wie sie leben will.

 Liebe Grüße

Sissy

unerzogen – in der Großfamilie

unerzogen – in der Großfamilie

Da ich immer mal wieder gefragt werde, was es mit dem unerzogen in meinem Slider auf sich hat, möchte ich euch heute einen Einblick geben. Ich bin allerdings kein Experte (oder nach 6 Kindern vielleicht doch?), beschäftige mich allerdings seit einiger Zeit mit dem Thema unerzogen, weil ich hier einfach ganz viel von unserem Umgang mit unseren Kindern wiedergefunden habe.

Der Begriff unerzogen ist für mich eigentlich nur stimmig nachzuvollziehen, wenn man sich die genau Definition von Erziehung einmal anschaut:

    „Erziehung ist die soziale Interaktion zwischen Menschen, bei der ein Erwachsener planvoll und zielgerichtet versucht, bei einem Kind unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und der persönlichen Eigenart des Kindes erwünschtes Verhalten zu entfalten und zu stärken. Erziehung ist Bestandteil des umfassenden Sozialisierungsprozesses; der Bestandteil nämlich, bei dem von Erwachsenen versucht wird, bewusst in den der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern einzugreifen – mit dem Ziel, sie zu selbständigen, leistungsfähigen und verantwortungsvollen Menschen zu bilden.“ (Hurrelmann, Klaus, 1994, 13)

Unerzogen bedeutet damit, dass wir als Elternn eben nicht versuchen das Verhalten und die Persönlichkeit unserer Kinder zielgerichtet auf einen von uns erwünschten Endzustand hin zu formen, sondern sie einfach auf ihrem Weg begleiten und ihre Wünsche und Bedürfnisse genau so ernst nehmen wie unsere eigenen. Nun haben wir ja 6 Kinder und jedes ist mit einem ganz eigenen Verhalten und Charakter geboren und trotz das alle einem gemeinsamen Rahmen haben, entwickeln sich unsere Kinder in ganz verschiedene Richtungen und jedes braucht ganz eigenen Hilfen und Unterstützungen, so dass wir jedem Kind wirklich anders begegnen. Starre Regeln und sinnlose Grenzen wurden von unseren Kindern schnell in Frage gestellt und brachte eigentlich nur gegenseitigen Frust.
Unerzogen: hört sich nun erst einmal so an, als würde das Kind machen können was es will und wir sind einfach nur die Sklave unserer Kinder. Einerseits ist das tatsächlich so, denn wir versuchen unsere Kindern so wenig wie möglich in Grenzen zu stecken die künstlich sind und eigentlich keinen Sinn machen. Dennoch gibt es selbstverständlich Grenzen: natürliche Grenzen (Ein Kind ist mit 2 noch nicht in der Lage auf einen Baum zu klettern), logische Grenzen (ein Kind kann natürlich im Geschäft nicht einfach alles mitnehmen) und nicht zu vergessen die eigenen Grenzen bzw die im Umgang mit anderen Menschen entstehen (ich bin dann einem langen Tag einfach zu müde für eine 10. Gute-Nacht-Geschichte). Auch gibt es bei uns Regeln, aber an die halten sich dann alle. Bei uns sind das zum Beispiel die gemeinsamen Mahlzeiten.
Wie gehen wir nun mit diese verschiedenen Bedürfnissen um?
Wenn man nun davon ausgeht, dass die Bedürfnisse aller die gleiche Wichtigkeit und den gleichen Wert besitzen, muss man sich dennoch einen wichigen Punkt vor Augen führen: Wir Erwachsenen haben bereits gelernt unsere Bedürfnisse und damit auftretende Emotionen zu hinterfragen und die auch für einige Zeit zurückzustellen und zu reflektieren. Eine Fähigkeit die Kinder die Kinder erst noch Lernen müssen. Dafür bedarf es allerdings keiner Sanktionen sondern sehr viel Feingefühl und Vorbildwirkung. Wenn ein Kind gerade voller Emotionen ist (Wut, Ärger, Trauer usw) dann versuchen wir ihm  seine Gefühle zu verbalisieren und auf jeden Fall anzuerkennen und dann zu schaun was wir tun können. Manchmal reicht schon ein in den Arm nehmen, manchmal Bedarf es etwas mehr. Auch sagen wir unseren Kindern was unsere Bedürfnisse sind und wie es uns damit geht.
Der  KOMMUNIKATION kommt bei unerzogen eine sehr große Rolle zu, denn alles was wir sagen schafft den Rahmen in den unsere Kinder aufwachsen, ihre Realität, wie sie sich selbst und die Welt wahrnehmen, erleben und interpretieren. Wir setzen hierbei auf die Gewaltfreie Kommuniaktion, der ich einen eigenen Artikel widmen werde. Wenn wir unseren Kindern eine äußerst positive Einstellung gegenüber haben und ihnen unser Vertrauen in ihr Tun schenken, dann haben wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Kinder tun niemals etwas um uns zu ärgern (wie ihr schon in meiner letzten Rezension lesen konntet), sondern sie brauchen uns auf eine ganz bestimmte Weise. Das ist auf den ersten Blick natürlich nicht immer zu erkennen. Ein kleines Beispiel aus meinem Alltag: Mein 4 Jähriger lässt sich zum Beispiel sehr oft die Schuhe von mir anziehen, obwohl er das schon selber kann. Oft fühlt man sich davon vielleicht genervt, weil man nicht wirklich ein Bedürfnis dahinter vermutet und würde darauf bestehen, dass er es selber tut. Ich ziehe ihm die Schuhe dann aber an,weil ich weis, dass es ihm in den Moment nicht um das Schuhe anziehen geht, sondern um den Kontakt. Oft sind das nämlich Momente in denen er sehr müde ist ider ganz klassisch nach dem Kindergarte. Mir tut es nicht weh ihm die Schuhe anzuziehen und damit sein Bedürfnis nach Nähe zu stillen. Das stärkt sein Vetrauen in unsere Beziehung, weil er weis das er sich auf mich verlassen kann. Ein anderes Mal kommt er mir freudig entgegen und schreit : Mama ich habe schon die Schuhe angezogen 😀
Vor allem die typischen Erziehungs-Sätze „Wenn du nicht….dann…“ fehlen in unserem Alltag.

Die häufigste Frage: „Werden dann nicht kleine Tyrnnen aus den Kindern, die total egoistisch und selbstverliebt sind?“ aus der die Angst spricht, dass unerzogene Kinder später nicht unserer Welt zurechtkommen werden. Ich sage dazu ganz klar NEIN.
Ein kleiner Mensch der auf die Welt kommt, braucht uns. Er braucht für alle seine Bedürfnisse uns. Er kann keins seiner Bedürfnisse ohne uns erfüllen. Wenn er nun lernt, dass seine Bedürfnisse schnell und richtig erfüllt werden, dann kann er seiner Umgebung und auch uns vertrauen. Dieses Urvertrauen ist essentiell für seinen weiteren Lebensweg. Das heißt manchmal auch Dauertragen, dauerstillen und auch das wir als Eltern unsere Bedürfnisse zurückstellen müssen. Aber wir haben den kleinen Mensch ja auch zu uns eingeladen, oder? Die Jahre in denen uns die Kleinen so viel brauchen sind im Vergleich zu allem andern so wenig und dennoch so entscheidend. Ein Kind was gelernt hat seine Bedürfnisse zu verbalisieren und elernt hat das seine Bedürfnisse ernst genommen werden, das kann auch später die Bedürfnisse anderer Menschen erkennen und darauf eingehen.
Wir haben ja mittlerweile auch schon größere Kinder und auch wenn diese nicht 100% unerzogen sind, haben sie dennoch eine „Erziehung“ genossen, die ihre Bedürfnisse berücksichtigt hat und ich kann sagen, tyrannisch verhält sich keines von Ihnen. Ganz im Gegenteil. Auch von außen bekommen wir viel Bestätigung, wie sozial und verantwortungsvoll unsere Kinder sind.
Unerzogen mit 6 Kindern? Wo bleibe ich?
Auch wenn unerzogen schwierig scheint, finde ich das ein solcher gleichberechtigter Weg insgesamt zu sehr viel weniger Stress führt als der autoritäre. Wenn ich zum Beispiel einkaufen gehe und da oft Kämpfe erlebe zwischen Eltern und einem Kind, dann denke ich oft bei mir….hach unerzogen ist doch sooo viel besser. Wenn ich einkaufen gehe und meine Kinder (vor allem die kleinen) sehen, Mama packt so viele Sachen in den Wagen die sie will und ich darf gar nix haben? führt das nicht automatisch zu Frust den man vermeiden kann? Warum sollten meine Kinder sich nich ebenso etwas aussuchen dürfen? Wieso sollte mein Kind zum Tyrann werden, weil es das gleiche tut wie ich? Etwas für sich und sein Wohlergehen auszusuchen? wir vereibaren vor dem einaufen immer was wir in etwa kaufen werden und dabei dürfen die Kinder auch helfen es in den Wagen zu tun. Und jedes Kind darf sich auch etwas aussuchen, sei es ein Joghurt, eine Schokolade oder ein Smoothie….das ist ganz gleich und wird auch nicht bewertet. So läuft einkaufen fast immer ganz entspannt ab und jeder freut sich über seinen kleinen Einkauf.  In jedem Moment wo ein Kind sauer ist versuche ich mir vorzustellen,wie es mir als Kind damit erging oder welche Reaktion ich mir in der Situation von meinem Mann wünschen würde, das hilft mir immer den richtigen Blick zu bekommen und nicht in Muster zu verfallen, in denen ich groß geworden bin und die trotz besseren Wissens immernoch verwurzelt sind.
Ich gebe zu, dass für mich fast nie exklusive Zeit vorhanden ist. Ich suche mir tatsächlich einfach nur kleine Inseln mittendrin im Geschehen. Eine Tasse Tee, ein paar Reihen stricken, ein paar Minuten am Handy/PC müssen da reichen. Aber auch das ist eine Sache der Einstellung wie ich finde.  Und wenn mal gerade alles doof zu sein scheint und gar nix läuft, schalten wir laut Musik ein (was dank fehlender Nachbarn geht) und tanzen eine Runde. Das beruhigt oft die Gemüter und danach sieht die Welt schon wieder besser aus. Auch ein Spaziergang wirkt immer Wunder:D

Liebe Grüße
Sissy

12 von 12 im Juni

12 von 12 im Juni

20160612_07571207:10 Raus aus dem Bett und rein in die Flip Flops und ab zum Strand, denn dort hält man es nur bis 9:00 aus
20160612_081659Dort haben wir heute einen netten Gast auf dem Handtuch

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Während wir auf das Frühstück warten braucht Elena ganz viel Liebe und kuscheln, die Zähnchen machen uns arg zu schaffen. Die großen Jungs kicken derweil eine Runde

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Danach den Ausschlag versorgen, der mit Hilfe des Silbers schon viel besser geworden ist.20160612_074453

Danach machen wir Siesta, wie alle hier im Haus (inkl. Personal) denn über Mittag ist es zu heiß für alles:)

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Frische Litschi und Melonen vom local market besorgen. ..Njammie wie ich es liebe. 20160609_115340

Stillen(1x von gefühlten 2000x) Elena isst zur Zeit fast gar nix, demzufolge stillen wir sehr oft, was obwohl ich wirklich gern stille, mich momentan wirklich an den Rand des Möglichen bringt. Auch jede Wut- oder Mismutigkeit ist nur mit Stillen zu verwinden und wird aktiv eingefordert egal wann- egal wo *bitte lass es nur eine Phase sein*

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Da genehmigt sich Muddi auch mal was Süßes zwischendurch : Eisgekühlt

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Da das Babymädchen den Strand Besuch Nr 2 am späten Nachmittag verschläft und ich mit ihr im Zimmer bleibe, nutze ich die Zeit für eine Yogasession 🙂Screenshot_2016-06-12-16-37-40

Nach dem Abendessen noch ein wenig in der Hängematte relaxen, während die anderen weiter am Tischfussball spielen. Elena bringt mir die Bälde sie ins Tor gingen (sind zum Glück genug da…) In diesem Sinne Gute Nacht 🙂20160612_192641

Rezension:Clevere Kommunikation mit Kleinkindern – Lena Glodde

Rezension:Clevere Kommunikation mit Kleinkindern – Lena Glodde

Ich durfte das Buch von Lena Glodde: Clevere Kommunikation mit Kleinkindern So versteht dich dein Kind vorab lesen. Lena Glodde ist angehende Sozialarbeiterin, Mutter eines Sohnes und die Autorin der Seite Der Apfelgarten.

Das Buch bietet einen wundervollen Einstieg in die Thematik der frühkindlichen Bindung, die als Grundvoraussetzung für eine gelungene Kommunikation anzusehen ist. Dabei geht die Autorin auf alle wichtigen Punkte ein und erläutert diese sogar vor dem evolutionsbiologischen Hintergrund. Wer also für seinen  Erziehungsstil kritisiert wird, könnte beispielsweise der nahen Verwandtschaft eine Version dieses Buches (print oder kindle) schenken, in der auf 73 schnell erfasst werden kann, warum man eine gleichberechtigte und bindungsorientierte Beziehung leben möchte. Geeignet ist das Buch für alle Eltern und Großeltern, Pädagogen und Jeden der sich für dieses Thema interessiert. Es ist schnell zu lesen und damit auch für Neu-Mamas kein erschlagendes Werk, sondern durch die vielen Beispiele wunderbar zu lesen und leicht verständlich. Bei mir wandert es auf jeden Fall auf die Liste der Geschenke zur Geburt:D

Der erste Teil befasst sich mit den Theoretischen Grundlagen wie Bindung und Emotionen, Schlaf und der Kommunikation und führt kurz in die wesentlichsten Bestandteile davon ein.

Im zweiten Teil geht es dann in die Praxis und es wird erläutert wie wichtig Authentizität und eine positive Grundeinstellung gegenüber dem Kind sind, vor allem auch in der  Zeit der Autonomiephase. Hier wird auch die Technik vorgestellt, wie du am besten mit deinem Kind kommunizieren kannst. Die vielen Beispiele aus dem Alltag lassen den Unterschied  ganz leicht deutlich werden.

Im dritten und letzten Teil geht die Autorin auf Weitere Anregungenen für eine gelingende Kommunikation ein: Dabei hebt sie auf die Besonderheiten der Gewaltfreien Kommunikation hervor und zeigt auf wie wichtig ehrliche Ich-Botschaften sind und das Notlügen und Manipulation sehr schädlich sind. Auch die Themen „Trotzphase“ und „Grenzen setzen“ werden hier wunderbar beleuchtet.  Zu einigen Themen hat die Autorin Fragen hinzugefügt, die zu einer Reflektion des eigenen Verhaltens und den eigenen Erfahrungen aus der Kindheit anregen.

Wem diese kompakte Zusammenfassung nicht ausreicht, der erhält im Buch auch noch eine Liste mit weiterführender Literatur. Auch auf Lena Gloddes Homepage könnt ihr nach weiteren Literaturempfehlungen suchen.

Eine Leseprobe aus dem Kapitel 2.5. Positive Grundeinstellung:

Nichts von dem was kleine Kinder tun, tun sie, um uns zu ärgern. Weder weinen noch schreien, „trotzen“ , nicht hören, weglaufen oder etwas kaputt machen. All diese Dinge haben für das Kind einen Sinn, wie zum Beispiel das Austesten seiner Grenzen, indem es ausprobiert, was erlaubt und damit ok ist und was nicht. Es geht Kindern um eine Rückmeldung von uns und damit um die Orientierung in unserer Welt und niemals darum, ihre Bezugsperson zu verärgern.“

Von mir gibt es also ein absolute Kaufempfehlung. Falls ihr Interesse bekommen habt, erhältlich ist das ebook HIER Die gedruckte Ausgabe des Buches bekommt ihr nur hier: http://www.der-apfelgarten.de/mein-buch/